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Arbeitsrecht Buchstabe A

Wir beraten Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Arbeitsrecht, insbesondere zum Thema Kündigungsschutz und Entfristung.

Hier finden Sie Informationen, die Sie weiter bringen können. Selbstverständlich ersetzt dieser Übersicht keine rechtsanwatliche Beratung. Eine Gewährleistung kann aufgrund der Unmöglichkeit der jederzeitigen Akutalität und fehlender Vollständigkeit nicht übernommen werden.

  • Abfindung

    Als Rechtsanwalt berate ich Arbeitnehmer, Gewerkschaften, Betriebsräter und Arbeitgeber zum Thema Abfindung. Hier finden Sie Informationen, die Sie auch ohne anwaltliche Unterstützung weiterbring...

  • Abkehrwille

    Unter dem Begriff Abkehrwille ist zu verstehen, dass ein Arbeitnehmer sich mit dem Wechsel des Arbeitgebers aktiv auseinandersetzt. Dies alleine rechtfertigt keine außerordentliche oder ordentliche...

  • Abmahnung

    Als Rechtsanwalt berate ich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum Thema Abmahnung im Arbeitsrecht. Hier finden Sie Informationen, die Sie auch ohne anwaltliche Unterstützung weiterbringen können. Dies...

  • Altersbedingt Auflösung des Arbeitsvertrages

    In der Regel ist in Arbeitsverträgen geregelt, dass ab einem bestimmten Alter das Arbeitsverhältnis aufgelöst ist. Die Auflösungsklausel ist dann beachtlich, wenn auf die Erreichung des Regelrenten...

  • Änderungskündigung

    Bei einer Änderungskündigung wird eine normale Kündigung mit dem Angebot verknüpft, das Arbeitsverhältnis unter abgeänderten Bedingungen fortzusetzen. Die Änderungskündigung wird von Arbeitgebern d...

  • Anhörung des Betriebsrates

    Unter anderem hat der Betriebsrat verschiedene Mitbestimmungsrechte insbesondere in personellen Angelegenheiten. Sinn und Zweck der Anhörung ist es, dass der Betriebsrat Bedenken und Vorschläge v...

  • Annahmeverzug

    Der Annahmeverzug des Arbeitgebers ist eine der wirtschaftlich relevantesten Risiken für den Arbeitgeber bei einer Kündigung. Wird eine Leistung wie geschuldet angeboten und nimmt der Gläubiger die...

  • Anzeige gegen den Arbeitgeber und Kollegen

    Auch eine Anzeige des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgebers bei der Polizei, Staatsanwaltschaft oder einem Ordnungsamt kann eine Kündigung, in Ausnahmefälle auch eine fristlose außerordentliche Künd...

  • Arbeitnehmer

    Der Begriff des Arbeitnehmers ist in verschiedenen Gesetzen unterschiedlich definiert. Je nachdem, welche Zielsetzungen ein Gesetz hat, fallen unterschiedliche Personen unter den Arbeitnehmerbegrif...

  • Arbeitslosengeld I

    Das Arbeitslosengeld I ist eine Lohnersatzleistung der Agentur für Arbeit. Diese Ersatzleistung muss durch den Arbeitnehmer während seiner Zeit als Angestellter verdient werden. Dementsprechend ent...

  • Arbeitsvertrag

    Als Rechtsanwalt berate ich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum Arbeitsvertrag im Arbeitsrecht. Hier können Sie sich einen ersten Überblick zum Thema Arbeitsvertrag kostenlos verschaffen.

  • Arbeitsverweigerung

    Der Arbeitnehmer darf eine Arbeit verweigern, wenn er entweder nicht vertraglich verpflichtet ist, die Arbeit zu leisten oder ein Arbeitsverweigerungsrecht hat. Eine Arbeitsverweigerung steht dem ...

  • Aufhebungsvertrag

    Als Rechtsanwalt berate ich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum Thema Aufhebungsvertrag im Arbeitsrecht. Hier finden Sie Informationen, die Sie auch ohne anwaltliche Unterstützung weiterbringen könn...

  • Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch Urteil

    Das Arbeitsgericht kann gemäß 9, 10 KSchG durch Urteil die Auflösung des Arbeitsverhältnisses beschließen. Voraussetzung hierfür ist ein Antrag des Arbeitnehmers oder des Arbeitgebers. Der Arbeit...

  • außerordentliche Kündigung

    Unter einer außerordentlichen Kündigung ist eine Kündigung zu verstehen, die ausnahmsweise entweder fristlos oder bei einem ordentlich nicht kündbar Arbeitsverhältnis mit einer Frist erfolgt. Ein...

  • Austauschkündigung

    Unter einer Austauschkündigung ist eine vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung eines Arbeitnehmers zu verstehen, um den Arbeitsplatz mit einem anderen Mitarbeiter besetzen zu können. Keine Austau...

Die Aufgabe des Rechtsanwaltes

Sämtliche Rechtsanwälte sind Organ der Rechtspflege. Als solches Organ haben wir Rechtsanwälte die Aufgabe, unsere Auftraggeber mit rechtsstaatlichen Mitteln zum Recht zu verhelfen und unsere Mandanten vor ungerechtfertigten Forderungen zu schützen. Zu diesem Zweck können wir Rechtsanwälte jedermann beraten oder vertreten, soweit die Gegenseite nicht in der selben Sache beraten oder vertreten wurde. Wurde die Gegenseite beraten oder vertreten und würden wir Rechtsanwälte dennoch Sie vertreten, so würden wir einem Interessenskonflikt unterligen und die Interessen sowohl der Gegenseite, wie auch Ihre Interessen veraten.

Wir sind insbesondere im Arbeitsrecht tätig. Kündigungsschutzklagen, die Anfechtung von Aufhebungsverträge und die Entfristung von Arbeitsverträge gehört zu unseren Aufgaben als Rechtsanwälte, die im Arbeitsrecht tätig sind.

Im Rahmen der Beratung werden Sie als arbeitsrechtlicher Mandant über die Rechtslage, die Erfolgschancen, die Möglichkeiten einer Beweissicherung und die anfallenden Kosten sowie das Kostenrisiko informiert. Im Rahmen der Erstberatung gelingt dies jedoch nur eingeschränkt, da nicht der gesamte Sachvorhalt bekannt ist.

Jedermann kann sich in jedem Verfahren vor Behörden oder Gerichten durch einen zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. In einem Strafprozess oder einem Bußgeldverfahren wird der Rechtsanwalt als Verteidiger tätig. Die Stellung als Verteiiger ist gesetzliche geregelt. Insbesondere die Kommunikation mit dem Betroffenen oder Mandant ist gesetzlich geschützt. Auch dürfen Rechtsanwälte Akteneinsicht nehmen.
Im Zivilprozess besteht bei den Landgerichten, Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof die Verpflichtung, sich durch einen Rechtsanwalt vertreten zu lassen. Gleiches gilt bei anderen Verfahrensarten wie im Arbeitsrecht ab dem Landesarbeitsgericht. Der Sinn dieses sogenannten Anwaltszwangs liegt darin die höheren Instanzen der Gerichtsbarkeit zu entlasten, da Sachverhaltsaufklärungsarbeiten und rechtliche Voreinschätzungen vor Klageerhebung und während des Prozesses durch die Rechtsanwälte erfolgen sollen.

Das zum 1. Juli 2008 in Kraft getretene Rechtsdienstleistungsgesetz löste das bis dahin geltende Rechtsberatungsgesetz ab. Die außergerichtliche Rechtsberatung ist in größerem Umfang für Nicht-Anwälte geöffnet worden. Für den Kernbereich rechtlicher Dienstleistungen, d. h. vor allem die Vertretung vor Gericht, gilt das Anwaltsmonopol im Wesentlichen weiterhin. Die Erfahrungen mit der nicht anwaltlichen Vertretung hat gezeigt, dass nur eine anwaltliche Beratung und Vertretung den Interessen der Mandanten grundsätzlich gerecht werden.

Die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) führt die allgemeinen Aufgaben des Rechtsanwalts nicht abschließend auf. § 1 der BRAO definiert den Rechtsanwalt als „unabhängiges Organ der Rechtspflege“. § 3 BRAO führt aus: „Der Rechtsanwalt ist der unabhängige Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten.“ Konkreter nennen §§ 48, 49 und 49a BRAO die Pflichten zur Prozessvertretung im Zivilprozess unter bestimmten Bedingungen, zur Pflichtverteidigung und zur Beratungshilfe. Die Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA) nennt in § 1 Absatz 3 folgende Aufgaben des Rechtsanwalts: „... seine Mandanten vor Rechtsverlusten zu schützen, rechtsgestaltend, konfliktvermeidend und streitschlichtend zu begleiten, vor Fehlentscheidungen der Gerichte und Behörden zu bewahren und gegen verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung zu sichern.“ Die Unabhängigkeit der Rechtsanwälte und der Schutz vor ungerechtfertigter Verfolgung wegen ihrer rechtmäßigen Berufsausübung wird auch durch internationale Standards gesichert, wie z. B. die Empfehlung des Europarats zur freien Ausübung des Anwaltsberufs oder die UN Grundprinzipien betreffend die Rolle von Rechtsanwälten.

Abstrakt können Sinn und Aufgaben der anwaltlichen Tätigkeit wie folgt aufgegliedert werden:

Rechtsgestaltung (Kompliziertere, aber für die Wirtschaft bedeutende Rechtsgeschäfte würden ohne anwaltliche Hilfe in der Vertragsgestaltung oftmals unterlassen werden. Umstritten ist hingegen die Einbeziehung von Anwälten durch Ministerien für die Erarbeitung von Gesetzentwürfen)
Rechtssuchende über Ansprüche und Gegenansprüche aufzuklären und Beweise zu sichern
außergerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen (durch anwaltliche Aufforderungsschreiben, Vertragsstrafen). Vertragsstrafen und die Kostentragungspflicht des Anspruchgegners leisten dabei auch einen Beitrag zur Prävention vor zukünftigen Rechtsverstößen
Entlastung der Justiz durch Abraten von der Klageerhebung bei mangelnder Erfolgsaussicht (Filterfunktion für die Gerichte), außergerichtliche Streitbeilegung durch Abschluss von außergerichtlichen Vergleichen (damit auch zum Rechtsfrieden beizutragen), Mediation (in diesen Fällen wird der Anwalt als Mediator und nicht als Vertreter einer Partei tätig)
Verfahrenshilfe für die Prozesse vor den Gerichten zu leisten (Sachverhaltsklärung und Ordnen der Darlegungen, Rechtsausführungen)
Kontrolle der Rechtsprechung unterer Instanzen auf Rechtmäßigkeit, ggf. mit der Folge Rechtsmittel einzulegen
Prozesshandlungen vorzunehmen (zum Beispiel: Einreden zu erheben, Vergleiche abzuschließen, Rechtsmittel einzulegen)
durch Mitarbeit in den berufsständischen Organisationen, Beiträge in Fachzeitschriften oder Kommentaren zur Fortbildung der Rechtsauslegung, insbesondere der Rechtsprechung, und zur Gesetzgebung beizutragen.
Nach groben Schätzungen besteht die anwaltliche Arbeit an Mandaten zu mindestens 80 % aus Sachverhaltsaufklärung und zu 20 % aus daran anschließender Rechtsanwendung.
Sowohl im Arbeitsrecht, wie auch im Zivilrecht werden Prozesse in der Regel schriftlich bearbeitet. Daher kommen den anwaltlichen Schriftsätzen erhebliche Bedeutung zu.

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